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Unterstützerzahl: Die 6.000er Marke ist überschritten! (mehr als 4500 öffentliche, hier online, 1200 von nur einer Hundeschule gesammelte, s.u.*, und weitere 522 nicht-öffentliche) - die Sammlung von Unterstützer-Unterschriften wird vorerst beendet, denn der Appell steht nun! Der Kampf für eine Wende in der Hundezucht zum Wohle der Hunde geht in die nächste Runde!

Aktuelle Informationen zum Geschehen in der Hundezucht finden Sie im Petwatch-Blog.

---Mai 2013 Petition und Aufklärung gegen die Ignoranz der Zucht gegenüber tödlicher Erbkrankheit (hier: DCM)

DCM ist eine tödliche Herzkrankheit, die erblich bedingt ist. Beim Dobermann sind inzwischen 58% der Population betroffen! Weitere große Hunderassen sind betroffen, etwa die Deutsche Dogge. Die Filmemacherin Ruth Stolzewski hat zwei Filme veröffentlicht, die ein sehr prägnantes Licht auf diesen Tierschutzskandal werfen. Bei Youtube kann man je ein Video zu DCM bei Dobermann und Deutscher Dogge anschauen. Die Videos sprechen für sich und können nur bestens empfohlen werden:

- DCM beim Dobermann
- DCM bei der Deutschen Dogge

Online-Petition für die Einführung der Herzultraschallpflicht beim Dobermann ins Leben gerufen:

https://www.openpetition.de/petition/online/ja-zur-jaehrlichen-herzuntersuchung-der-dobermaenner

Artikel zum Thema bei Petwatch


---April 2013 Hundeschule überreicht 1200 Unterschriften

Nicht weniger als 1200 Unterstützerinnen und Unterstützer gewann die Hundeschule "M u. M´s Hundeausbildung" für das Ansinnen des Dortmunder Appells.
Monika Whitworth, Leiterin der Hundeschule, übergab die Listen mit den Unterschriften unter den Appell.


---Dezember 2012 RSPCA Born To Suffer Kampagne

Mit dem eindringlichen, aber leider nicht übertriebenen Appell: "Born to suffer!" macht die britische Tierschutzorganisation "The Royal Society for the Prevention of Cruelty to Animals" (RSPCA) Front gegen Qualzucht. Die RSPCA ist die älteste Tierschutzorganisation der Welt und hat bereits vor 180 Jahren maßgeblich dafür gesorgt, dass die Greuel der Tierkämpfe in England ein Ende fanden. Eine solche Kampagne würde man sich auch vom Deutschen Tierschutzbund wünschen. Und die Kampagne des RSPCA kann man trotzdem auch von Deutschland aus unterstützen:

RSPCA Born To Suffer Kampagne


---August 2012

Wir trauern um Holger Fuhrmann, der uns nach kurzer schwerer Krankheit viel zu früh verlassen hat.
Holger war ein starkes Pfund im Kampf für eine Wende in der Hundezucht zum Wohle der Hunde und insbesondere im Kampf für eine lebenswerte Zukunft für die Bulldoggen - geradlinig, konsequent, unbestechlich. Holger zählte zu den Erstunterzeichnern des Dortmunder Appells. Holger du wirst uns fehlen!



---15.07.2012 Schwedische Kennel Club will Reformen im Ausstellungswesen

Richter sollen stärker die Gesundheit der Hunde beachten:

(Youtube von Svenska Kennelklubben: Making assessments of dogs' respiration)


---18.06.2012 RSPCA Born To Suffer Kampagne

Mit dem eindringlichen, aber leider nicht übertriebenen Appell: "Born to suffer!" macht die britische Tierschutzorganisation "The Royal Society for the Prevention of Cruelty to Animals" (RSPCA) Front gegen Qualzucht. Die RSPCA ist die älteste Tierschutzorganisation der Welt und hat bereits vor 180 Jahren maßgeblich dafür gesorgt, dass die Greuel der Tierkämpfe in England ein Ende fanden. Eine solche Kampagne würde man sich auch vom Deutschen Tierschutzbund wünschen. Und die Kampagne des RSPCA kann man trotzdem auch von Deutschland aus unterstützen:

RSPCA Born To Suffer Kampagne


---12.04.2012 Für ein Ausstellungsverbot von Hunden mit Qualzuchtmerkmalen!

Die größte Hundeshow der Welt, Crufts: In diesem Jahre wurden erstmals unabhängige tierärztliche Kontrollen für die Champions von 15 Rassen eingeführt und zwar durch unabhängige Veterinäre vorort. Bei sechs Hunderassen bestanden die "Best of Breed" den tierärztlichen Test nicht. Ein solcher Gesundheitscheck ist ein wirksames Mittel gegen die Qualzucht-Eskapaden auf den Hunde-Shows. Crufts sollte Schule machen.

Ebenso ist es zu begrüßen, wenn die deutsche Bundesregierung (BMLV) im Entwurf eines neuen Tierschutzgesetzes das Ausstellen von Tieren mit Qualzuchtmerkmalen explizit verbieten will. Eigentlich müsste man erwarten, dass jeder Hundefreund dem Ansinnen vorbehaltlos zustimmen, ja eine wirkungsvollere Fassung dieses Verbotes einfordern würde. Eigentlich sollte es für jeden Menschen, der sich Freund des Hundes nennt, selbstverständlich sein, Qualzucht und Qualzuchtmerkmalen keinerlei Raum zu lassen. Doch die Realität sieht bei den deutschen Rassehundezüchtern leider anders aus: Nicht nur der VDH wendet sich ausdrücklich gegen ein solches Verbot, traurig aber wahr.

Warum Crufts Schule machen sollte (Petwatch-Blog)


---23.01.2012 Bericht vom Tierärztekongress

+ Allgemeiner Bericht
+ Bericht zu den brachyzephalen Hunden (Mops, Bulldoggen und Co)


---15.12.2011 Tierärztekongress anerkennt die Problematik der Heimtierzucht

"Macht die Rassezucht unsere Hunde und Katzen krank?" lautet das Thema der Auftaktveranstaltung des 6. Leipziger Tierärztekongresses am 19. Januar 2012. Mit dieser Themensetzung anerkennt die offizielle Tierärzteschaft immerhin, dass es hier Diskussions- und Handlungsbedarf gibt. Noch kein Durchbruch, aber vielleicht ein weiterer Mosaikstein zu einer Wende in der Hundezucht.

Diese Veranstaltung ist offen auch für Nicht-Tierärzte bei freiem Eintritt.

Link zum 6. Leipziger Tierärztekongress 2012


---10.12.2011 Neues Tierschutzgesetz, auch zum Wohle der Hunde in der Zucht?

Nach einem Bericht der Saarbrücker Zeitung befindet sich derzeit eine Novelle des Tierschutzgesetzes in der Ressortabstimmung der Bundesregierung, das auch höhere Mindeststandards - wie sie der Dortmunder Appell (der Ministerin Aigner vorliegt) fordert - für die Heimtierzucht enthalten soll.

"Haus- und Nutztiere: Das bestehende „Qualzuchtverbot“ im Tierschutzgesetz wird neu formuliert. Gemeint sind mit Qualzucht kuriose Züchtungen wie Riesen- und Zwergwuchs bei Hunden, Haarlosigkeit oder Kurzköpfigkeit. In diesem Zusammenhang ist auch ein Ausstellungsverbot für Tiere mit Qualzuchtmerkmalen geplant. Tierschützer beklagen seit Jahren, dass das bislang geltende Recht nicht wirksam ist. Den Erzeugern von Nutztieren und Züchtern sollen zudem per Verordnung „Tierwohlindikatoren“ zur Beurteilung des Wohlergehens der Tiere vorgegeben werden. Details sind noch offen."

Link zum Bericht der Saarbrücker Zeitung


---06.11./20.10.2011 Christoph Jung bei Tagung der Zuchtverantwortlichen der VDH-Mitgliedsvereine

Christoph Jung vom Dortmunder Appell für eine Wende in der Hundezucht wurde vom VDH als Referent zur Tagung der Zuchtverantwortlichen der VDH-Mitgliedsvereine am 05.11.2011 in Dortmund (!) eingeladen. "Kritische Aspekte und positive Perspektiven in der Hundezucht" wird das Thema eines 45-Minuten Vortrags sein, der hier veröffentlicht ist. Von der breiten Mehrheit der gut 250 anwesenden Zuchtverantwortlichen wurde der Beitrag mit großem Beifall zur Kenntnis genommen. (Ergänzung 6.11.)

Link zur Tagung des VDH


---15.08.2011 VDH will Wende in der Hundezucht?

Am 29.07.2011 war Christoph Jung, Initiator des Dortmunder Appels und Autor des im Mai erschienenen Buchs "Bulldogs in Geschichte und Gegenwart" zu einem Gespräch mit Prof.Dr. Peter Friedrich, Präsident des VDH, und Bernhard Meyer, Hauptgeschäftsführer des VDH, eingeladen. Was dort zu hören war, gleicht einer Sensation. Die VDH-Spitze will mit Macht, eine Abkehr von fragwürdigen Zuchtpraktiken in manchen Mitgliedsvereinen und beginnend mit dem Bulldog eine Wende in der Hundezucht einleiten.

Mehr zu dieser Entwicklung im VDH


---21.06.2011 Hunde schwitzen durch die Nase

Dass Hunde in aller Regel besser mit Kälte als mit Hitze zurecht kommen, ist jedem Hundefreund bekannt. Bisher dachte man, Hunde würden nur per Hecheln und durch einzelne Schweißdrüsen z.B. zwischen den Zehen schwitzen. Diese Vorstellung sollte man ändern. Prof. Oechtering aus Leipzig hat nun nachgewiesen, dass Hunde in erster Linie durch die Nase schwitzen. Die Thermoregulation ist sogar die Funktion, die in der Nase eines gesunden Hundes den meisten Platz einnimmt. Entsprechend sind Hunde mit durch die Zucht deformierter Nase auch in der Thermoregulation gestört.

Mehr zu den neuen Erkenntnissen zur Thermoregulation bei Hunden


---04.04.2011 FCI gegen Übertreibungen bei Rassehunden

In einem Newsletter geht der Weltverband der Hundezucht, die Fédération Cynologique Internationale, auf das Thema rassetypische Übertreibungen ein. In "Rassenspezifische Anweisungen für das Richten (Special Breed Specific Instructions - BSI) bezüglich Übertreibungen bei Rassehunden" werden zu nicht weniger als 43 Hunderassen Anweisungen erteilt mit dem Ziel, Übertreibungen und Extremzuchten zurückzudrängen.

In den Untersuchungen des Schwedischen Kynologenverbandes seit 2006 wurden nicht weniger als 70 Hunderassen identifiziert, bei denen ein Bedarf zur Bekämpfung von züchterischen Übertreibungen gesehen wird. Dabei muss man bedenken, dass die FCI ihre Rassestandards an sich NICHT in Frage stellt. Qualzuchtanweisungen in den Standards selbst sind nicht einmal Thema dieser Untersuchung. Auch ist das große Thema der züchterisch verbreiteten Erbkrankheiten, das den Hunden noch mehr zusetzt als die sichtbaren Überzüchtungen, ebenfalls kein Thema dieser Untersuchung oder Anweisung.

Festzuhalten ist, dass nun die höchste Institution der Hundezucht das Ansinnen des Dortmunder Appells im Grunde für berechtigt und notwendig erklärt.

Newsletter der FCI vom 30.03.2011
Artikel im Petwatch Blog


---06.02.2011 Tierärztekammer Hamburg unterstützt den Dortmunder Appell

Erfreuliche Stimmen aus der Tierärzteschaft. Nachdem die Bundestierärztekammer bereits offiziell den Dortmunder Appell unterstützt, kam heute die Nachricht von den Hamburger Tierärztinnen und Tierärzten. Dr. med.vet. Martin Bucksch, auch bekannt als Autor zahlreicher Bücher und Artikel zum Thema, übermittelte dieses klare Statement. Dr. Bucksch betonte dabei, dass er auch persönlich den Appell von Herzen unterstütze.

Hoffnungsvolle Signale aus der Welt der Veterinäre :)

Link zur Tierärztekammer Hamburg


---03.02.2011 Zoohandel gegen Handel mit Hunden

In einem Interview auf http://petwatch.blogspot.com/ erläutert der stv. Geschäftsführer des Zentralverbandes Zoologischer Fachbetriebe e.V., Jörg Turk, warum sein Verband gegen den Handel mit Hunden ist.

Link zum Artikel


---01.11.2010 Dokumentation zum Rassehund im niederländischen TV

Im Dezember strahlte das niederländische TV "Einde van de rashond", eine Dokumentation ähnlich Pedigree Dogs Exposed, aus. Nun wird auch in den Niederlanden offen über die Realität der Hundezucht berichtet. Mehrere Stimmen kommen zu Wort, die die heutige Rassehundezucht als Verstoß gegen den Tierschutz sehen und ein Verbot der Zucht bestimmter Rassen fordern. Der niederländische Kennel Club "Raad van Beheer" hat bereits angekündigt, sich für eine Wende in der Hundezucht einzusetzen.
Man wird sehen, ob dem auch Taten folgen werden.

Link zur TV-Doku "Einde van de rashond" (in Niederländisch)


---10.11.2010 Offener Brief an den VDH zur Zuchtpraxis mit erbkranken Hunden

In der Sendung "Stern TV" mit Günther Jauch vom 03.11.2010 wurden einige Hunderassen vorgestellt, darunter auch der Cavalier King Charles Spaniel. In der anschließenden Diskussion vertrat der Präsident des VDH die Ansicht, in seinem Verband werde nicht mit erbkranken Hunde gezüchtet. Leider sieht die Realität anders aus. Anhand des Beispieles der Rasse Cavalier King Charles Spaniel wird in einem Offenen Brief die traurige Praxis einer ignoranten Zucht mit Trägern der Veranlagungen für schwerste Erbkrankheiten deutlich gemacht.

Offener Brief an den Präsidenten des VDH Prof. Friedrich


---20.10.2010 Petition zum Verbot des Handels mit Hundewelpen

Voll im Sinne des „Dortmunder Appells für eine Wende in der Hundezucht“ und unbedingt notwendig ist ein Verbot des Handels mit Hunden. Der Hundehandel erzeugt das größte Hundeleiden sowohl für Welpen als auch gerade die Mutterhündinnen. Er erzeugt systematisch traumatisierte, in ihrer Sozialisation schwer geschädigte Hunde.

Die Petition "Verbot des gewerbsmäßigen Handels mit Hundewelpen" an den Deutschen Bundestag kann man online ganz offiziell unterzeichnen.


---12.10.2010 Bundestierärztekammer unterstützt den Dortmunder Appell

Die Bundestierärztekammer e.V. begrüßt Ihre Initiative und unterstützt den „Dortmunder Appell für eine Wende in der Hundezucht“.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Angela Hagn
Bundestierärztekammer e.V.
Französische Straße 53
10117 Berlin


---13.09.2010 Interview mit Dr. Kirsten Tackmann (MdB) Agrarpolitische Sprecherin Fraktion DIE LINKE im Bundestag

Frau Dr. Tackmann, warum unterstützen Sie den Dortmunder Appell?

Dr. Kirsten Tackmann: Weil ich das Anliegen wichtig finde, in der Hundezucht neben phänotypischen Merkmalen noch konsequenter genetische Merkmale zu berücksichtigen, die bei Welpen zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen bis hin zu quälerischen Ausprägungen führen können. Dazu gehören genetische Merkmale, die eine Erkrankung oder Fehlbildung auslösen oder begünstigen genauso wie ein zu hoher Verwandtschaftsgrad innerhalb einer Rasse, der das Risiko von erblichen bedingten gesundheitlichen Problemen bei den Nachkommen erhöht.

Was sehen Sie für Möglichkeiten, von politischer Seite aus eine Wende in der Hundezucht zu befördern?

Dr. Kirsten Tackmann: Als Gesetzgeber sollten wir die Interessen der vielen sehr verantwortungsvollen Halter/innen und Züchter/innen vertreten, die konsequent auf eine gesundheitliche Stabilität der Rassen hinarbeiten. Vor diesem Hintergrund sollte die Notwendigkeit der Einbeziehung eines hohen Inzuchtkoeffizienten in die Definition der Qualzucht im Tierschutzgesetz § 11b sehr ernsthaft geprüft und mit den Interessensverbänden ergebnisorientiert diskutiert werden. Als Abgeordnete werde ich solche Diskussionen unterstützen.

Wie sehen Sie die Initiative Ihrer Kollegin Undine Kurth von Bündnis90/Grünen für eine Novelle des Tierschutzgesetzes?

Dr. Kirsten Tackmann: Grundsätzlich sind parlamentarische Initiativen zu begrüßen, die das Anliegen der Verbesserung der Gesundheit bei Tieren in Menschenobhut unterstützen. Dazu gehören im Bundestag sowohl Anträge oder Gesetzesinitiativen als auch parlamentarische Anfragen (z. B. meine Schriftliche Frage 5/242 vom Mai 2010), aber auch Initiativen über die Agrarministerkonferenz oder den Bundesrat.

Danke!


---05.08.2010 Dokumentation zum Dortmunder Appell

44 Beiträge zur Lage bei mehr als 25 Hunderassen, 44 kritische Anmerkungen von Züchtern, Haltern, Vereinsfunktionären zur Lage des Rassehundes insgesamt, 44 Stimmen für eine Wende in der Hundezucht. Unsere Stimmen für den Hund: Anmerkungen zur Lage des Rassehundes


---02.07.2010 1 Jahr Dortmunder Appell

Vor einem Jahr startete der "Dortmunder Appell für eine Wende in der Zucht zum Wohle der Hunde". Wie der Name "Appell" schon ausdrückt, geht es um einen Aufruf, geht es darum, ein Thema in das Licht einer Öffentlichkeit zu stellen.

So heißt es: "Wir appellieren an die Verantwortlichen in den Zuchtvereinen und -verbänden, an die Züchter wie auch an die Hundehalter und Behörden, sich für eine nachhaltige Wende in der Zucht zugunsten des Wohles und der Gesundheit unserer Hunde einzusetzen!"

Die Missstände in der Zucht von Rassehunden wurden lange Zeit unter den Tisch gekehrt, von einigen Sonntagsreden zur Beruhigung einmal abgesehen. Besorgte Züchter und Halter, die sich zu Wort meldeten, wurden regelmäßig nach allen Regeln der Kunst als Nestbeschmutzer gemobbt. Die Initiatoren wollten endlich ein Zeichen in der Öffentlichkeit setzen gegen das Schweigen und Dulden tierquälerischer Praktiken in der Hundezucht und zugleich denjenigen Mut und Unterstützung geben, die sich für eine Wende in der Hundezucht einsetzen...> hier gehts weiter


---02.05.2010 Biohund - der gesunde Rassehund

Bereits im Jahr 2000 schlug der renommierte Kynologe und Genetiker Dr.Hellmuth Wachtel die Orientierung auf einen Biohund oder Bio-Rassehund vor. Wachtel zählt damit neben Prof. Wegener, der in seiner "Kleinen Kynologie" bereits in den 80er Jahren die Fehlentwicklungen der Zucht nachgewiesen hatte, zu den Vorreitern für eine Wende in der Hundezucht zugunsten der Hunde.

Das Konzept des Biohundes zählt zu den wesentlichen Grundlagen des Dortmunder Appells und beweist sich auch heute noch als wegweisend. Hellmuth Wachtel hat Christoph Jung nun eine redigierte Fassung des Konzeptes Biohund zukommen lassen, die auf die Entwicklungen in den vergangenen 11 Jahren angepasst ist, mit der Bitte um Veröffentlichung.

Vorschlag von Dr. Wachtel: Biohund (aktualisiert April 2010)

Wir bedanken uns bei Hellmuth Wachtel für sein so wertvolles Wirken für unsere Hunde.



---17.04.2010 Anhörung zu neuem Tierschutzgesetz im Deutschen Bundestag

Am 16.04.2010 fand im Deutschen Bundestag eine Anhörung zu dem Entwurf eines neuen Tierschutzgesetzes statt. Etwa 45 Vertreter verschiedenster Verbände und Einrichtungen gaben ihre Statements ab. Darunter auch Christoph Jung, Sprecher des Dortmunder Appells, zum Thema Hundezucht. Christoph Jung forderte gesetzliche Mindeststandards für die Zucht und eine rechtlich griffigere Definition von Qualzucht. Sein Beitrag stieß inbesondere bei Vertretern von Tierärzteorganisationen auf ausdrückliche Zustimmung. Zwei schriftliche Stellungnahmen zum Thema Hundezucht und Hundehandel wurden darüber hinaus eingereicht.

---15.04.2010 Die tragische Geschichte von Mops Bruno

Die Süddeutsche Zeitung widmet in ihrem Magazin 13/2010 einen Artikel dem Thema der Rassehundezucht. Vorgestellt wird die Leidensgeschichte von Mops Bruno, der augrund einer Erbkrankheit mit 5 Jahren eingeschläfert werden musste. Das ganze Skelett ist defekt. Eine tragische Leidensgeschichte für Hund und Frauchen wird so hervorgerufen.

Autorin Kerstin Greiner "empfiehlt Menschen, die auch einen verzüchteten, kranken Hund haben, im Internet nach dem Präzendenzfall mit dem Aktenzeichen 8C160/07(15) zu suchen: die erste erfolgreiche Klage gegen skrupellose Züchter."


---01.04.2010* Dortmunder Appell zur Anhörung in den Bundestag eingeladen

Die Fraktion von Bündnis90/Grüne hat Christoph Jung, Sprecher des Dortmunder Appells, als Referent zur Anhörung zu dem Entwurf eines neuen Tierschutzgesetzes in den Bundestag nach Berlin eingeladen. Die Anhörung findet am 16.04.2010 statt.
Wir werden hier weiter berichten.

(*= kein Aprilscherz )

---30.03.2010 Zum Wohle der Hunde - Dutzende Dachverbände der Hundezucht?

Es gibt alleine in Deutschland wohl viele Tausende von Hundezuchtvereinen. Selbst bei zahlenmäßig kleinsten Hunderassen tummeln sich im nuh mehrere meist gegeneinander und in scharfer Konkurrenz zueinander arbeitende Züchtervereine.

Aber selbst wenn man nur die in Deutschland aktiven Dachverbände der Hundezucht anschaut, so werden es um die 100 sein. Einige hiervon hat Christoph Jung zur Übersicht in seinem Blog jetzt aufgelistet.

Die Frage ist, warum gibt es diesen Eifer in der Gründung von Dachverbänden. Ob das Interesse an einer zum Wohle der Hunde betriebenen Zucht immer das Hauptmotiv ist, ist allerdings zu bezweifeln. Übrigens kann in Deutschland jeder einen Dachverband oder Hundezuchtverein gründen, Papiere ausstellen, Meisterschaften, Championate und Pokale vergeben. Fachliche Kenntnisse werden hierzu nicht benötigt.

Mehr hier: Verbandseifer in der Hundezucht?


---10.03.2010 Zwei Jahre neues Tierschutzgesetz im Österreich

Seit Anfang 2008 gilt in Österreich ein neues Tierschutzgesetz. Zu den Zielen zählt die Ausmerzung der Qualzucht bei Rassehunden und ein weitgehendes Verbot des Hundehandels. Beides Ziele, deren Umsetzung ein elementarer Gewinn für die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Hunde darstellen würden. Leider erfährt man aus den Medien, auch nicht der österreichischen Fachpresse, kaum etwas zu den Auswirklungen dieses eigentlich so wichtigen Schrittes in Sachen Tierschutz.

In seinem Blog hat Christoph Jung der österreichischen Sennenhunde-Züchterin Grete Stadlbauer, aktive Unterstützerin des Dortmunder Appells, ein paar Fragen gestellt.

Hoffnungsvoll stimmt dabei Gretes Aussage: "Ein Umdenken bemerke ich bei den Käufern von Hunden. Das Thema Qualzucht ist dort besser angekommen. Unter Züchtern ist auch International eine Aufbruchsstimmung und Vernetzung bemerkbar. Immer mehr Züchter machen sich ihre eigenen Gedanken und nehmen ihre Verantwortung wahr und beschreiten neue Wege."

Aber leider stimmen nicht alle Erfahrungen mit dem novellierten Tierschutzgesetz so hoffnungsvoll.

Mehr hier: Durchbruch für Tierschutz in der Hundezucht?


---24.02.2010 Die traurigen Geschäfte mit Nothunden

Ein slowakischer Kastenwagen mit nicht weniger als 62 Hunden, auf 8qm zusammengepfercht, wurde am 16. Februar 2010 in der Nähe von Nürnberg bei den Behörden angezeigt. Der eigentliche Skandal: dieser Transport war eine Lieferung für Vereine, die sie als Nothunde in Deutschland vermitteln wollen. Besteller solcher Hundetransporte sind laut Charitywatch sogenannte Tierschutzorganisationen wie ETN - Europäischer Tier- und Naturschutz e.V. oder Retriever in Not e.V..
Marcus König, Geschäftsführer des Tierschutzvereins Nürnberg-Fürth und Umgebung e.V.: "Diese Organisationen bestellen die Jungtiere regelrecht in osteuropäischen Massen-Hundezuchten und verkaufen sie dann in Deutschland." Als Gewinn sollen im Schnitt 200 Euro pro Welpen stehen.

"Der Handel mit Nothunden" - mehr im Petwatch-Blog


---09.02.2010 Niedersachsen - CDU will Maulkorb und Leinenpflicht für Hunde über 20 KG

Der niedersächsische Landwirtschaftsminister Hans-Heinrich Ehlen (CDU) will ein schärferes Hundegesetz. Der Entwurf für ein solches Gesetz sieht unter anderem eine Maulkorb- und Leinenpflicht für alle Hunde vor, die schwerer als 20 Kilogramm oder größer als 40 Zentimeter sind.

Das heißt also, wegen des Vergehens einer vielfach vorbestraften Hundehalterin (die 2 Rottweiler unangeleint auf spielende Kinder losgelassen hatte) sollen nun alle Golden Retriever, Labrador, Sennenhunde, Collies, English Bulldogs, Boxer und dutzende weitere Rassen büßen, darunter zahlreiche, die noch nie hinsichtlich eines Beißunfalls aufgefallen sind!

mehr im Petwatch-Blog


---05.02.2010 Österreich - Hundehalter solidarisch gegen Rasselisten

Das Hundemagazin WUFF berichtet online:

"Anlässlich der bevorstehenden Volksbefragung in Wien vom 11.-13. Februar steigen Wiens Hundehalter auf die Barrikaden und zeigen untereinander eine noch nie da gewesene Solidarität. ... Durch diese geplante Rassendiskriminierung der Stadt Wien werden in Wirklichkeit nicht die Hunde, sondern deren Halter diskriminiert – und es entsteht bei den Hundehaltern eine Art Zweiklassengesellschaft. Die Guten und die Bösen. Wobei die tatsächlichen schwarzen Schafe unter den Hundehaltern durch diesen geplanten Hundeführschein nicht herausgefiltert werden können, sondern im Gegenteil, ihr Verhalten durch den Hundeführschein noch legitimiert wird. "

Wir rufen zur Solidarität mit den österreichischen Hundefreunden auf. Man kann dies auch durch seine Unterschrift ausdrücken.


---21.01.2010 Schweiz - Offensive gegen Extremzucht

Mit einer Presseerklärung startet der Schweizer Tierschutz STS eine Offensive gegen Extremzucht und Qualzucht.

Der STS fordert, dass das bereits 2005 erlassene Verbot von Extremzuchten endlich in der Praxis vollzogen wird. Das Bundesamt für Veterinärwesen BVET setzte bisher darauf, dass die Züchter und Zuchtverbände selbst die entsprechenden Maßnahmen ergreifen, Extremzuchten verhindern und eine Gesundung der Zucht einleiten. Leider blieb es zumeist bei dieser Hoffnung. Das soll sich nun ändern.

Mehr hier.


---20.01.2010 Pflegefall Schäferhund? - Wiederholung 3sat 25.Januar

"Pflegefall Schäferhund? - Vom Ende einer deutschen Legende". Einer der ganz seltenen kritischen Beiträge des öffentlich-rechtlichen Fernsehens zur Lage der Rassehunde in Deutschland. Leider nicht zu besten Sendezeit, aber mit einem Recorder kann man den Beitrag vielleicht aufnehmen.

3sat Pflegefall Schäferhund?
Film von Hauke Wendler und Carsten Rau

Montag, 25.01.2010
um 13:15 Uhr Dauer: 45 Minuten
(Erstsendung im SWR: 25.3.2009)

---06.01.2010 Dokumentation zum Dortmunder Appell - "Unsere Stimmen für den Hund"

Unter dem Titel "Unsere Stimmen für den Hund - Anmerkungen zur Lage des Rassehundes" ist jetzt ein Dokumentation erschienen. In 44 Beiträgen von 40 Autorinnen und Autoren werden persönliche Berichte und Standpunkte zur Lage des Rassehundes dokumentiert.
Eine Dokumentation zur Lage des Rassehundes, aber auch ein Dokument mit zahlreichen konstruktiven Gedanken, Vorschlägen und Konzepten, wie eine Zukunft aussehen soll, die das Wohl und die Gesundheit unserer Hunde in den Mittelpunkt stellt.

Unsere Stimmen für den Hund - Anmerkungen zur Lage des Rassehundes
Paperback, kartoniert 172 Seiten
ISBN: 978-3839114049
16,90 Euro


---15.12.2009 Augen auf beim Welpenkauf

Empfehlungen des Bordeauxdoggen Club Deutschland e.V. zum Welpenkauf.


---19.11.2009 Plattform für Züchter, die den Dortmunder Appell unterstützen, geplant.

Johann Bucher, selbst Eurasier-Züchter und einer der ersten Unterstützer des Dortmunder Appells ergreift hier die Initiative:

"An alle Züchter unter den DA Unterstützern!

Damit auch an zentraler Stelle bekannt wird, dass sie als Züchter zu denen gehören, die die Forderungen des DAs unterstützen, würde ich mich freuen, wenn ich sie auf meiner BlogSeite http://rassehunde.wordpress.com/ vorstellen dürfte.

Wer mitmachen möchte, schicke mir bitte eine Mail an johannbucher@web.de mit dem Stichwort "DA_ZÜCHTER" im Betreff und einen Text, der ihre Zuchtstätte vorstellt, mit Link - falls vorhanden - oder eben anderer Kontakmöglichkeit - ganz wie sie es wünschen.

Diesen Text werde ich unter der jeweiligen Rasse für die sie züchten dann als Beitrag einstellen (also bitte auch die Rasse konkret benennen). Jeder Beitrag wird zeitnah auch auf twitter veröffentlicht. Ich würde mich freuen, wenn sich viele präsentieren würden.

Gruß J.Bucher
"



---04.11.2009 A Healthier Future for Pedigree Dogs

Eine britische Parlamentskommission hat Anfang November ihren Bericht zur Lage der Rassehundezucht vorgelegt. Dieser sieht u.a. einen Gesundheitsnachweis für jeden im United Kingdom gezüchteten Welpen vor. Zahlreiche Forderungen des Dortmunder Appells, die bisher von einem Großteil der deutschen Hundezüchterszene abgelehnt werden, sind Teil der nun vorgeschlagenen Maßnahmen des Londoner Parlamentsausschusses. Mehr hier.


---03.11.2009 Jetzt: Über 2.000 öffentliche Unterstützerinnen und Unterstützer für den Dortmunder Appell

Mit Beginn des Novembers haben nun mehr als 2.000 Menschen öffentlich ihre Unterstützung für eine Wende in der Hundezucht erklärt. Etwa 400 weitere äußerten den Wunsch, anonym zu bleiben.
Von manchen Zuchtvereinen und Züchtern wird derweil massiv Druck gegen Unterstützerinnen und Unterstützer des Dortmunder Appells gemacht. Eine Züchterin im VDH schrieb uns: "Es gibt immense Anfeindungen und Androhungen aus der "Szene" denen ich mich momentan nicht gewachsen fühle...""
- getroffene Hunde bellen.


---27.10.2009 Der Do-Khyi - Anschauungsmodell heutiger Zucht

Eine nachdenkliche Analyse von Ruth Reheuser zum Do Khyi oder Tibet-Dogge.


---21.10.2009 Schwarzbuch Hund - Die Menschen und ihr bester Freund

Rezensionen des "Schwarzbuch Hund - Die Menschen und ihr bester Freund"
von Lydia Albertsmann auf http://tierbuecher.blogspot.com/ und Johann Bucher.


---16.09.2009 Tierheime brauchen Unterstützung des Bundes

Die Lage in den Tierheimen spitzt sich als Folge der Wirtschaftskrise derzeit dramatisch zu. Einerseits brechen große Teile der Einnahmen weg, da die Leute weniger spenden. Andererseits werden wesentlich mehr Tiere, insbesondere Hunde, abgegeben.

Undine Kurth, tierschutzpolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag, die auch zu den ersten Unterstützerinnen des Dortmunder Appells zählt, hat sich daher an die zuständige Ministerin Aigner gewandt mit der Bitte um einen "Runden Tisch Tierheime". Doch Aigner lehnt finanzielle Hilfe wie überhaupt eine Zuständigkeit ab. Dabei ist ihr Ministerium für den Tierschutz zuständig. mehr hier


---07.09.2009 WDR-Bericht zum in Deutschland legalen Hundehandel - die legale Tierquälerei

Endlich einmal ein Bericht zur realen Lage des Tierschutzes im Hundemarkt mitten in Deutschland. Hundehandel ist in Deutschland nach wie vor legal. Das obwohl nicht nur, wie im WDR-Bericht vom 5.9. beschrieben, die Hunden durch diese Vermehrer/Händler (Welpen wie Muttertieren) körperlich gequält werden, vielmehr auch psychisch. Die Hunde aus den Händen von Hundehändlern und Vermehrern sind regelmäßig schlecht sozialisiert und meist auch mental geschädigt. Hundehandel ist Tierquälerei. Dieser Hundehandel wird von denselben Politkern erlaubt, die an anderer Stelle sofort mit Gesetzesverschärfungen gegen Hunde auf dem Plan sind. - Bericht auf Youtube


---04.09.2009 Neuerscheinung "Schwarzbuch Hund - Die Menschen und ihr bester Freund"

Zum ersten Mal ist ein Schwarzbuch zum Thema Hund herausgegeben worden, mehr hier in der Presseerklärung zum Buch.

Erhältlich u.a. bei Hundefreunde24 oder Amazon.


---01.09.2009 1.000 öffentliche Unterstützerinnen und Unterstützer für den Dortmunder Appell

Genau 2 Monate nach Veröffentlichung haben nur mehr als 1.000 Menschen öffentlich ihre Unterstützung für eine Wende in der Hundezucht erklärt. Etwa 350 weitere äußerten dabei den Wunsch, anonym zu bleiben.


---30.08.2009 VDH zieht Maßnahmen gegen MDR1-Gendefekt zurück

Die MDR1-Informationsplattform www.mdr1-defekt.de veröffentlicht folgende Meldung:
"Mit Schreiben vom 27.08.2009 hebt der VDH seine Zuchtvorschrift hinsichtlich Vermeidung von MDR1 defekten Welpen ab dem 01.11.2009 auf.

Somit werden vermutlich weiterhin Hunde mit MDR1-Defekt bei den Rassen Collie und Sheltie auch mit VDH-Papieren geboren!
In folgenden Clubs werden bereits seit längerer Zeit keine MDR1 gendefekten Welpen mehr geboren:
Sheltie: SSCD e.V.
Weisser Schäferhund: BVWS und RWS
Collie: kein Club bekannt.
"


---24.08.2009 Meinungen zum Dortmunder Appell im Web

Johann Bucher: "Dortmunder Appell - was kann man schon jetzt tun?:
"... Bei dem Appell alleine darf es nicht bleiben, doch müssen konkrete Folgeaktionen sorgfältig geplant werden - und dies dauert seine Zeit. Trotzdem kann bereits HEUTE etwas "für eine Wende in der Hundezucht" getan werden. Ich möchte alle Unterzeichner des Appells dringlichst bitten, in ihrem Einflußbereich, bei Freunden und Bekannten, für eine ANDERE Geisteshaltung beim Hundekauf zu werben. ..."

all4pets: "Coursing-EM in Tschechien:
"... Die nächste Coursing EM findet 2010 in Frankreich statt. Die siegreichen Hunde dieses Jahres sind Fixstarter, die anderen müssen sich erst qualifzieren. Es ist anzunehmen, dass die Zahlen und die Anforderungen für eine Teilnahme steigen. Dies kann den Windhundrassen nur gut tun, die ganz im Sinne des Dortmunder Appells (www.dortmunder-appell.de) Leistung erbringen können und dies eindrucksvoll unter Beweis stellen. ..."
Danke für den Hinweis an Margot Dimi.


---14.08.2009 Presseberichte: HundeWelt und Tierärztliche Umschau

Nach dem Hundemagazin "Wuff", berichten nun in ihrer September-Ausgabe das Hundemagazin "HundeWelt" und das führende Fachmagazin der Veterinäre "Tierärztliche Umschau" über den Dortmunder Appell.


---11.08.2009 Über 1.000 Unterstützerinnen und Unterstützer für den Dortmunder Appell

Am 1. Juli startete der Appell für eine Wende in der Hundezucht. Knapp 6 Wochen später haben jetzt mehr als 1.000 Menschen, Hundehalter, Züchter, Vereinsverantwortliche, Wissenschaftler, Tierschützer, davon knapp 800 öffentlich, ihre Unterstützung erklärt.

Bemerkenswert ist, dass schon mehr als 300 Züchter und Vertreter von 45 Rassen ihre Unterstützung erklärt haben. Die Wende zu einer konsequent gesundheitsorientierten Zucht unserer Rassehunde trifft insbesondere bei Züchtern, die dem Verband für das Deutsche Hundewesen VDH e.V. oder dem ÖKV angeschlossen sind, auf Zustimmung. Das dokumentiert eine hier offensichtlich verankerte erfreuliche Fürsorge für das Wohl unserer Hunde.

Auch der Gedanke an einen für alle verbindlichen "TÜV für die Hundezucht", der nichtzuletzt auch die seriösen Züchter vor den Vermehrern und Hundehändlern schützen würde, trifft auf breite Zustimmung.

Je mehr Unterstützer zusammen kommen, desto stärker das Zeichen, das wir damit setzen.